Bericht der Hotelübernachtungen Februar 2019

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Beherbergung
  • Schweiz

Im Februar 2019 hat die Schweizer Hotellerie 3'109'503 Übernachtungen registriert. Im Vergleich mit dem vergangenen Jahr muss der Sektor einen Rückgang von 2.65 % in Kauf nehmen. Auch bei dem langjährigen Vergleich (seit 2005) ist ein – wenn auch geringerer Rückgang (- 0.64 %) – bei den durchschnittlichen Übernachtungszahlen des Monats Februar 2019 zu beobachten.

Die Aufteilung nach Herkunft der Gäste (Schweizer und Ausländer) ist sehr ausgeglichen. Die generierten Übernachtungen der einheimischen Gäste liegen bei 50.98 % des Totals, gegenüber 49.02 % bei den ausländischen Gästen. Mit einem Rückgang von 3.14 % nahmen die einheimischen Übernachtungen stärker ab als diejenigen der ausländischen Gäste (- 2.14 %). Bei den Quellmärkten mit mindestens 70'000 Übernachtungen während des Monats Februar 2019 weisen lediglich die USA (+ 13.33 %) und das Vereinigte Königreich (+ 1.49 %) eine positive Entwicklung auf. Belgien (- 15.95 %), Deutschland (- 10.65 %), die Niederlande (- 2.62 %) und Frankreich (- 0.38 %) waren hingegen rückläufig.

Die Analyse nach touristischen Regionen zeigt, dass lediglich vier der vierzehn Regionen ein positives Resultat aufweisen: Region Fribourg (+ 5.79 %), Tessin (+ 3.59 %), Genf (+ 2.16 %), Region Zürich (+ 1.42 %). Am Ende der Klassierung befinden sich das Wallis (- 5.53 %), die Region Bern (- 9.30 %) und die Region Basel (- 12.06 %)

 

  • Wallis

Die Ergebnisse des Wallis gingen – entgegen der hervorragenden Zunahme im vergangenen Jahr um 8.02 % – um 5.53 % zurück. Dieser Rückgang entspricht etwas mehr als dem Doppelten des nationalen Durchschnitts. Interessanterweise lässt sich feststellen, dass die langfristige Analyse (seit 2005) zu einem fast identischen Resultat führt (- 5.63 %). Graubünden (- 2.80 %) und das Berner Oberland (- 3.34 %), die Hauptkonkurrenten des Wallis, realisierten auch schlechtere Ergebnisse als im Vorjahr.

Die Unterscheidung der Übernachtungen nach Schweizer und ausländischen Gästen zeigt eine völlig andere Situation als bei der Entwicklung der gesamten Schweiz. Bei 289'216 einheimischen Übernachtungen (56.54 %) und 222'331 ausländischen Übernachtungen (43.46 %) haben die einheimischen Übernachtungen die Mehrheit der Walliser Hotelnachfrage ausgemacht. Der Rückgang ist bei den einheimischen Gästen (- 8.32 %), genau wie bei der auf der nationalen Ebene beobachteten Situation, ausgeprägter als bei den ausländischen Gästen (- 1.62 %).

Bei den Quellmärkten mit mehr als 15'000 Übernachtungen im Wallis während des Monats Februar 2019 kann man eine Zunahme der USA (+ 23.27 %) und von Belgien (+ 1.28 %) sowie Rückgänge bei Deutschland (- 10.20 %), den Niederlanden (- 9.05 %), Frankreich (- 8.03 %) und dem Vereinigten Königreichs (- 4.70 %) beobachten.

Den kompletten Rapport sowie den gesamten Verlauf der Walliser Destinationen finden Sie hier.

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