Bericht der Hotelübernachtungen März 2019

0
Beherbergung
  • Schweiz

Während des Monats März 2019 hat die Schweizer Hotellerie 3'349'363 Übernachtungen registriert, was über 39'000 Übernachtungen mehr gegenüber dem Monat März des Vorjahrs ausmachen. Innerhalb von zwei Jahren haben die Übernachtungen im Monat März beinahe um 200'000 Einheiten zugenommen. Bei einem relativen Vergleich mit dem Vorjahr liegt die Zunahme bei 0.61 %. Bei einer langfristigen Berücksichtigung während der Monate März seit 2005 beläuft sich die Zunahme auf 3.91 %.

Genau wie im vergangenen Jahr und entgegen dem Vormonat war der Anteil der ausländischen Gäste gegenüber der einheimischen Kundschaft grösser. Die Aufteilung in Abhängigkeit der Herkunft der Kundschaft lässt 47.39 % einheimische Besucher gegenüber 51.61 % ausländischer Gäste erscheinen. Genau genommen steigt die Anzahl der ausländischen Besucher auf 1'761'429 Übernachtungen. Dazu kommen noch 1'586'934 Übernachtungen, die durch die einheimischen Gäste generiert wurden. Bei einer relativen Betrachtung sind es die Schweizer Besucher, die mit + 2.18 % eine Zunahme erreichten, während bei den ausländischen Gästen ein leichter Rückgang von - 0.76 % in Kauf genommen werden musste.

Die Analyse der Ergebnisse nach touristischen Regionen zeigt ein sehr gutes Resultat des Kantons Tessin (+ 7.83 %) und die positiven Ergebnisse von Graubünden (+ 3.45 %), der Region Basel (+ 2.83 %) und Freiburg (+ 2.53 %). Die Ostschweiz (- 3.32 %), die Genfersee Region (- 3.62 %) und Genf (- 4.03 %) mussten hingegen Rückgänge in Kauf nehmen.

Bei den Quellmärkten, die während des Monats März 2019 mindestens 60'000 Übernachtungen erreicht haben, sind die Zunahme von Belgien (+ 28.52 %), den USA (+ 10.64 %), von China (+ 5.04 %), von Italien (+ 1.54 %), der Niederlande (+ 1.26 %) und von Frankreich (+ 0.55 %) erwähnenswert. Die Märkte von Deutschland (- 0.20 %) und des Vereinigten Königreichs hatten dagegen rückläufige Ergebnisse zu beklagen.

  • Wallis

Der Kanton Wallis realisierte gegenüber dem Vorjahr ein relativ stabiles Ergebnis (+ 0.53 %) und liegt ganz nahe am nationalen Durchschnitt. Man muss dabei in Erinnerung rufen, dass 2018 das Wallis mit einer Zunahme von 9.28 % ein aussergewöhnliches Ergebnis erreichte. Es ist deshalb logisch, dass sich die Resultate dieses Jahr stabilisierten. Graubünden (+ 3.45 %) und das Berner Oberland (+ 1.76 %), die Hauptkonkurrenten des Kantons Wallis, erreichten im März bessere Ergebnisse. Bei einer langfristigen Beobachtung werden die Resultate von Graubünden jedoch mit einem Rückgang von 4.78 % relativiert, während der Rückgang für den Kanton Wallis nur bei 3.23 % lag. Von den drei Alpenregionen befand sich nur das Berner Oberland über dem Durchschnitt des Monats März 2019 (+ 0.47%) gegenüber dem Durchschnitt seit 2005.

Das Wallis unterscheidet sich – ganz wie im Vorjahr – von den Ergebnissen der gesamten Schweiz mit einem grösseren Anteil der einheimischen Besucher (54.37 %) gegenüber den ausländischen Gästen (45.63 %). Hingegen hat die Nachfrage – wie für die gesamte Schweiz – der einheimischen Gäste mit 263'019 Übernachtungen (+ 2.88 %) zugenommen, während die Nachfrage der ausländischen Gäste mit 220'728 Übernachtungen rückläufig war (- 2.13 %).

Bei den Quellmärkten mit mindestens 11'000 Übernachtungen im Wallis während des Monats Wallis 2019 fallen die Zunahme von Belgien (+ 31.79 %) und den USA (+ 12.52 %) auf. Die Märkte von Deutschland (- 10.97 %), des Vereinigten Königreichs (- 11.80 %), von Frankreich (- 2.56 %) und der Niederlande (- 1.69 %) mussten dagegen rückläufige Ergebnisse in Kauf nehmen.

Den kompletten Rapport sowie den gesamten Verlauf der Walliser Destinationen finden Sie hier.

comments powered by Disqus