Bericht Hotelübernachtungen November 2019

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Bericht Hotelübernachtungen November 2019
Schweiz

Bei 2.086.016 Übernachtungen im Verlauf des Monats November 2019, realisierte die Schweizer Hotellerie eine Zunahme von 2.99 % im Vergleich zur Vorjahresperiode. Diese Zunahme der Nachfrage entspricht dem bereits im letzten Jahr verzeichneten Anstieg von 2.13 %. Gleiches gilt für den Durchschnitt der Übernachtungen seit 2005 in den Novembermonaten. Dies zeigt eine Steigerung von 15.59 %, die leicht über den 12.73 % des Vorjahres liegt.

Die Aufteilung nach Herkunft der Gäste zeigt wie im letzten Jahr eine Dominanz der ausländischen Gäste (52.09 %) gegenüber den einheimischen Gästen (47.91 %). Diese Segmentierung ist nahezu identisch mit jener der beiden Vorjahre. In absoluten Werten betrug die Anzahl der ausländischen Übernachtungen 1.086.622, das macht rund 87.228 mehr aus als das Ergebnis der ausländischen Besucher gegenüber den inländischen Gästen. Ein stärkerer relativer Anstieg (5.91 %) ist jedoch auf die Inlandsnachfrage zurückzuführen. Die Übernachtungszahlen der ausländischen Gäste haben sich nur um 0.45 % verbessert.

Eine Analyse der Ergebnisse nach Tourismusregionen zeigt, dass nur der Kanton Wallis mit einer zweistelligen Steigerung (11.72 %) auffällt. Der Kanton Graubünden profitierte im vergangenen Jahr von der gleichen Situation.

Weitere Regionen mit Steigerungen von mehr als fünf Punkten sind Luzern/Vierwaldstätter See (9.13 %), die Ostschweiz (7.02 %) und die Region Basel (6.50 %). Umgekehrt haben die Regionen Freiburg (- 5.51 %), Genf (- 5.17 %) und das Berner Oberland (- 0.52 %) rückläufige Ergebnisse erzielt.

 

Wallis

Mit einer Zunahme von 11.72 % gegenüber dem Vorjahr liegt das Wallis deutlich über dem nationalen Durchschnitt. Auf der Basis von insgesamt 118.929 Übernachtungen ist das Volumen jedoch bescheiden. Die Hauptkonkurrenten des Wallis, Graubünden (2.41 %) und Berner Oberland (- 0.52 %), liegen in diesem Jahr deutlich zurück, was im Widerspruch zu den letzten beiden Jahren steht.

Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass die Langzeitanalyse (Durchschnitt der Jahre 2005/2019) zeigt, dass das Wallis trotz einer Zunahme von 12.78 % noch hinter dem Berner Oberland (30.45 %) und Graubünden (20.04 %) liegt.

Erneut zeigt sich bei der Unterscheidung zwischen Schweizer und ausländischen Übernachtungen eine ganz andere Situation als eingangs für die gesamte Schweiz festgestellt wurde. Mit 83.372 inländischen Übernachtungen (70.10 %) und 35.557 ausländischen Übernachtungen (29.90 %) machten die Übernachtungen der inländischen Gäste den grössten Teil der Walliser Hotelnachfrage aus. Im Gegensatz zum Vorjahr war der Anstieg bei den einheimischen Übernachtungen (14.08 %) gegenüber den ausländischen (6.54 %) deutlich höher.

Unter den Quellmärkten, die im November 2019 mindestens 2.000 Übernachtungen im Wallis generierten, sind Zunahmen von Deutschland (1.65 %), den USA (14.38 %), den Niederlanden (38.67 %) und Frankreich (16.92 %) sowie Rückgänge von Grossbritannien (- 20.42 %) und Italien (- 30.31 %) zu registrieren.

Den kompletten Rapport sowie den gesamten Verlauf der Walliser Destinationen finden Sie hier: https://data.tourobs.ch/Dashboard_Hotel/DashboardHotellerie?canton=vs

 

Titelfoto: ©Freepick

 

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