Kleine Rundschau neuer digitaler Strategien von institutionellen Tourismus-Akteuren

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e-Tourismus und Technologie
Kleine Rundschau neuer digitaler Strategien von institutionellen Tourismus-Akteuren

Das «Rencontres Nationales du e-Tourisme institutionnel», das seit fünf Jahren in Pau organisiert wird, ist ein unumgängliches Ereignis, das mehr als 800 Teilnehmer vereinigt, vorwiegend aus dem Destinationen-Management. Das Hauptmotiv dieser Treffen ist es, die Fachleute, die mit einer schnellen Entwicklung ihrer Tätigkeitsbereiche im Online-Bereich konfrontiert werden, über diese neuen Herausforderungen zu informieren.

Die Veränderung des Konsumverhaltens wird tatsächlich durch die Verbreitung der „shared economy“ beeinflusst. Für die touristischen Destinationen bedeutet dies nicht nur eine Veränderung des Konsumverhaltens, sondern auch die Art und Weise, wie die Kunden die Qualität der angebotenen Leistungen wahrnehmen. Wenn eine Destination ihr Qualitätsniveau anheben will, muss sie inskünftig in der Lage sein, mit ihren Kunden, ihren Residenten und ihrer Umgebung einzigartige Verbindungen zu schaffen und diese auch zu teilen.

Anhand der konkreten und durch die Referenten überzeugend präsentierten Beispiele wurde die Möglichkeit aufgezeigt, wie man die Geringschätzung der Residenten für die Tätigkeitsfelder des Tourismus abbauen und es ihnen mit Hilfe digitaler Lösungen ermöglichen kann, selbst Produzent von Inhalten und damit zum Botschafter seines eigenen Lebensmittelpunktes zu werden.

Welches sind die guten Zutaten zum storyteling und wie gelangt man zum scrollitelling? Was bedeutet es für eine Station, die oft als Pionierin bei der Erarbeitung und Umsetzung von digitalen Strategien wahrgenommen wird, Profit aus den Binomen „Personalisierung/Erfahrung“ und „Digitalisierung/Zivilisierung zu ziehen? Wie kann man Inhalte produzieren, die das Engagement der Gemeinschaft zum Nutzen der Marke fördern? Warum ist es inskünftig unerlässlich Inhalte zu schaffen, die sich nicht nur auf die Vorzüge des Produktes begrenzen, sondern sich darauf konzentrieren, was noch zu sagen bleibt, nachdem man vom Produkt gesprochen hat und die hervorheben, was an der Station wirklich faszinierend ist?

Mit welchem paradoxen Dilemma werden die Verantwortlichen der Destinationen andauernd konfrontiert, die den Erwartungen ihrer eigenen Mission im Bereich des Empfangs sowie der Freizeitgestaltung genügen müssen und die immer häufiger über die sozialen Netzwerke bewirtschaftet werden sollen?

Sie erhalten Antworten auf diese Fragen und viele weitere, wenn Sie #ET11 dank „Replay von #ET11“ wieder aufleben lassen.

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