Airbnb kämpft gegen Rassismus und Diskriminierung

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Die Online-Plattform hat ein neues Konzept entworfen, um Rassismus und Diskriminierung zu bekämpfen. Dies nachdem das Unternehmen immer wieder wegen Vermietern in die Schlagzeilen geriet, die beispielsweise farbige oder homosexuelle Mieter diskriminierten. Eine Ende 2015 veröffentlichte Harvard-Studie besagt, dass Airbnb-Mieter mit einem afro-amerikanischen Namen öfters von Vermietern abgelehnt werden. Ebenfalls kritisiert wird das Unternehmen, weil registrierte Benutzer mit ihren Facebookprofilen oder Porträtfotos auf der Plattform erscheinen und somit viele Vermieter einfach willkürlich nach Sympathie entscheiden würden. Eine Arbeitsgruppe erarbeitete nun ein 32 Seiten umfassendes Empfehlungspapier,  in dem neue Massnahmen festgehalten werden. Ab dem 1. November muss jeder Vermieter und Mieter ein „Community Commitment“ unterzeichnen. Dieses beinhaltet für jeden verbindliche Regeln, die eine Diskriminierung aufgrund Hautfarbe, Geschlecht, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung verhindern soll. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird von der Plattform ausgeschlossen. Weitere geplante Massnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung auf Airbnb erfahren Sie hier.

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