Ökologische Vorteile dank Snowfarming

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Das Klima wird wärmer, die Winter werden kürzer. Tourismus-Regionen versuchen schon seit längerem Schnee von letzter Saison in die nächste Saison zu retten. Dies kann sich sogar positiv auf die Ökologie auswirken. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Snowfarming: Während der Schnee für den alpinen Skisport mit einem Vlies zugedeckt wird,  lagert man den Schnee für den nordischen Skisport auf einem grossen Haufen unter Sägemehl. Letztere Methode wird im Flüelatal seit 2008 laufend weiterentwickelt und generiert bei einem Schmelzverlust von jeweils 20 – 25 % mittlerweile knapp 20‘000 Kubikmeter Schnee gelagerten Schnee. Da der Schnee fürs Snowfarming meist im Winter unter idealen Bedingungen produziert wird, wird nur rund rund 1/3 der Energie benötigt, welche im Herbst bei wenigen Minusgraden verbraucht worden wäre. Die 20-25 % Verlust über den Sommer können also locker verkraftet werden. Erste Resultate zeigen, dass der Verlust bei der neuen, vergrösserten Anlage noch deutlich kleiner ist. Geht man davon aus, dass der Schnee im Herbst oder Winter so oder so technisch hergestellt werden muss, dann ist Snowfarming ökologisch durchaus sinnvoll. Hier erfahren Sie, wieso dank Snowfarming Skandinavien-Flüge reduziert werden können und welche Snowfarming-Methoden in längst vergangenen Zeiten praktiziert wurden.
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