Berghotellerie: Nach Preiszerfall zeichnet sich Erholung ab

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Beherbergung

Die Frankenstärke und der damit verbundene Gästeschwund haben besonders bei Hotels in Schweizer Berggebieten zu einem spektakulären Preiszerfall geführt. Laut  Schweiz-Tourismus-Direktor Jürg Schmid sind in diesen Regionen die Preise seit dem ersten Frankenschock im Jahr 2011 im Durchschnitt um 10 bis 12 % zurückgegangen. Besonders dramatisch verlief diese Entwicklung in Destinationen mit einem Überangebot an Betten, wie etwa Davos, wo internationale Hotelkonzerne mitten in der Krise das Angebot stark ausbauten. Im Wallis blieb selbst das erfolgsverwöhnte Zermatt mit grundsätzlich stattlichen Preisen nicht von Rückgängen verschont. Erfreulicherweise hat dort die Erholung bei den Preisen und der Auslastung bereits eingesetzt. Nach Einschätzungen von Konjunkturforschern ist die Talsohle im Schweizer Tourismus nun erreicht und der Rückgang der Hotelpreise in den alpinen Regionen wird dank anziehender Nachfrage bald ein Ende finden. Mehr

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