Internationalisierung im Skisport mit neuen Attraktionen

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Innsbruck durfte schon die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 ausrichten und die alpine Stadt hofft darauf, erneut diesen prestigeträchtigen Wettbewerb 2026 nach Tirol zu holen. Innsbruck schlägt – ganz wie Sitten – nachhaltige Spiele vor und zählt dabei auf die Begeisterung der Jugend. Österreich kann sich dieses Jahr rühmen, die führende Skination in Europa geworden zu sein. Tatsächlich hat Frankreich die Position als europäischer Leader dieses Jahr zugunsten von Österreich eingebüsst, während die Vereinigten Staaten weiterhin weltweit die Nummer 1 bleiben.

Mit China, welches auch seine Industrie des weissen Golds entwickeln will, haben Swiss Ski und China Ski eine Vereinbarung getroffen, um das Projekt Olympia 2022 in Peking aus der Taufe zu heben. Swiss Ski wird dem chinesischen Skiverband anfangs bei der Entwicklung seiner Basisinfrastrukturen helfen. Das Ziel des chinesischen Verbands besteht darin, 300 Millionen Chinesen für diesen Sport zu begeistern! Das Reich der Mitte verfügt bereits über rund 200 Skigebiete. Eine Zahl, welche die Regierung bis 2030 verfünffachen möchte. Die Chinesen können übrigens bereits heute – im weltweit grössten Hallenskipark in Harbin (Nordosten des Landes) – im Sommer Skifahren. Diese Attraktion wird als Symbol des explosiven Wachstums des Wintersports in den asiatischen Ländern wahrgenommen. China will – auf der Suche nach Talenten für die olympischen Winterspiele – auch das Skifahren in den Schulen einführen und fördern.

Auch der Iran hat Skigebiete und Berge, eingebettet in einer fremden und geheimnisvollen Welt, welche  auch die Skifahrer des Westens zu interessieren beginnt. Gemäss Baptiste Baudier von Grenoble ist bereits heute im Iran eine gut eingeführte Skikultur vorhanden. Er hat mit skiopersia.com eine Homepage als Tourismusführer ins Internet gestellt, die in französischer und englischer Sprache verfügbar ist. 

Zurück nach Österreich: Kopiert das Land der Kaiserin Sissi die Schweiz? Tatsächlich wurde im Skigebiet von Sölden ein Gebäude mit 1'300 m² auf 2 Stockwerken auf einer Höhe von 3'050 Metern über Meer errichtet. Damit soll an James Bond 007 erinnert werden. Dem Besucher wird dabei ein überwältigendes Erlebnis und eine interaktive Erfahrung ermöglicht. Die Eröffnung ist für den kommenden Winter vorgesehen. Eine Attraktion zum Thema James Bond, der ganz offensichtlich das Skifahren liebte, existiert bereits in der Schweiz. Seit mehreren Jahren bietet das berühmte Drehrestaurant auf dem Schilthorn im Berner Oberland, vor der grandiosen Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau, eine Inszenierung der berühmten Persönlichkeit von Ian Fleming.

 Ski Indoor

Snowticias.com, Flickr

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