Bericht der Hotelübernachtungen im November 2017

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Beherbergung
  • Schweiz

Die Schweizer Hotellerie hat während des Monats November 2017 1'968'282 Übernachtungen registriert. Diese Zahlen bestätigen die positive Tendenz, in der sich dieser Sektor bereits seit einigen Monaten befindet. Im direkten Vergleich mit dem vergangenen Jahr kann eine Zunahme von 4,77 % bei den Übernachtungen festgestellt werden. Betrachtet man den langjährigen Durchschnitt der Übernachtungen im Monat November seit 2005, liegt die Zunahme bei 11,06 %.

Die Verteilung in Abhängigkeit mit der Herkunft der Gäste zeigt ein relatives Gleichgewicht zwischen den Schweizer (46,36 %) und den ausländischen Übernachtungen (53,64 %). Die ausländischen Übernachtungen liegen in absoluten Zahlen bei 1'055'696 Einheiten und damit rund 140'000 Übernachtungen über denjenigen der einheimischen Gäste. Es sind trotzdem die ausländischen Besucher, die mit einem Anstieg von 5,29 % eine stärkere Zunahme verzeichnen als die einheimischen Kunden (+ 4,17 %). Die ausländische Nachfrage bleibt auch im November 2017 der Hauptfaktor bei der registrierten Zunahme, wenn auch in einem geringeren Ausmass als bei gewissen vorangehenden Monaten.  

Wenn man die Leistungen nach touristischen Regionen betrachtet, können zwei Destinationen dank ihrer ausgezeichneten Leistungen hervorgehoben werden: Das Berner Oberland (+ 13,51 %) und die Region Basel (+ 11,54 %). Lediglich die Ostschweizer Regionen (- 2,57 %) und der Aargau (- 0,25 %) mussten einen Rückgang ihrer Hotelfrequenz beklagen.

  • Wallis

Die im Wallis verzeichnete Zunahme von 4,13 % ist – im Vergleich mit dem Vorjahr – fast identisch mit dem nationalen Durchschnitt. Graubünden (+ 7,52 %) und vor allem das Berner Oberland (+ 13,51 %) als Hauptkonkurrenten des Wallis erzielten in diesem Monat die besseren Ergebnisse. Dabei sind die Kantone Wallis (- 1,53 %) und Aargau (-1,65 %) die einzigen touristischen Regionen, welche im Durchschnitt der Jahre 2005/2017 ein negatives Ergebnis aufweisen.

Eine Differenzierung zwischen den Schweizer und ausländischen Übernachtungen gibt in Bezug auf die gesamte Schweiz ein völlig unterschiedliches Bild gegenüber der soeben beschriebenen Situation ab. Bei einem relativ geringen Volumen – d. h. 73'672 einheimische Übernachtungen (70,96 %) bei 30'143 ausländischen Übernachtungen (29,04 %) – lag der Hauptanteil der einheimischen Übernachtungen bei der Walliser Hotelnachfrage. Diese Umkehrung im Vergleich mit dem gesamten Land kann ziemlich sicher mit der Attraktivität des Städtetourismus in der Nachsaison und/oder mit der geringen Nachfrage für die alpinen Destinationen während derselben Periode erklärt werden. Trotzdem lässt sich interessanterweise feststellen, dass die Zunahme der ausländischen Übernachtungen (+ 9,74 %) im Vergleich zum Vorjahr wesentlich stärker ist als bei den Schweizer Übernachtungen (+ 2,00 %).

Bei den Quellmärkten, die im November 2017 mindestens 3'000 Übernachtungen im Wallis realisiert haben, sind die Zunahme von Frankreich (+ 11,30 %) und des Vereinigten Königreichs (+ 6,10 %) sowie die Abnahme der deutschen Gäste um 24,80 % hervorzuheben.

Den kompletten Monatsrapport sowie den gesamten Verlauf der Walliser Destinationen finden Sie hier: /de/fakten-und-zahlen/sektoren/hotellerie/

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