Bericht der Hotelübernachtungen Dezember 2017 und dem ganzen Jahr 2017

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Beherbergung

Dezember 2017

Mit 2.6 Millionen Übernachtungen auf nationalem Niveau verzeichnete der Dezember 2017 einen markanten Anstieg (7.42%) im Vergleich zum Dezember 2016. Die Zunahme ist ein wenig ausgeprägter (8.43 %), wenn man den Vergleich auf den Durchschnitt der vergangenen 12 Jahre bezieht. Im Kanton Wallis ist die Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr weniger ausgeprägt. Die im Dezember 2017 rund 332'000 erfassten Übernachtungen entsprechen einer Zunahme von 4.47 % gegenüber dem Vorjahr. Bei einem langjährigen Vergleich kehrt sich jedoch die Tendenz um und es ergibt sich ein Rückgang um 1.90 %. Die zwei Hauptkonkurrenten des Wallis haben im Vergleich zum Vorjahr ein besseres Ergebnis erzielt. Graubünden befindet sich mit einer Zunahme von 7.84 % im Bereich des nationalen Durchschnitts. Das Berner Oberland hingegen hat mit der Zunahme der Übernachtungen um 13.66 % ein ausgezeichnetes Resultat realisiert. Wenn man die drei konkurrierenden Regionen vergleicht, kann nur das Berner Oberland im langjährigen Vergleich eine Zunahme (2.53 %) aufweisen.

Betreffend die Herkunft der Gäste und die Unterscheidung zwischen einheimischen und ausländischen Besuchern stellt man fest, dass für die gesamte Schweiz der Anteil der Übernachtungen, der durch die einheimischen Gäste realisiert wurde, um 6.31 % und derjenige der ausländischen Gäste um 8.37 % zunahm. Allgemein gesehen liegt der Anteil auf nationalem Niveau bei dem einheimischen Tourismus bei 45.69 % und bei dem internationalen Tourismus bei 54.31 %. Im Kanton Wallis ist die Zunahme bei 2.98 % bei den Übernachtungen der Einheimischen und bei 6.20 % bei den ausländischen Übernachtungen. Das Verhältnis schweizerisch/ausländisch dreht sich mit 52.90 % und weist eine Mehrheit der einheimischen Übernachtungen auf.

Bei den traditionellen Quellmärkten des Wallis und genauer gesagt bei denjenigen, die mindestens 10'000 Übernachtungen im Dezember registriert haben, können folgende Resultate hervorgehoben werden: Deutschland (9.25 %), Vereinigtes Königreich (4.90 %), Frankreich (- 11.82 %), Belgien (9.27 %) und USA (7.67 %).

Synthese des Jahres 2017

Das Jahr 2017 ging mit 37.3 Millionen realisierten Übernachtungen in der Schweiz zu Ende, was einer erfreulichen Zunahme von 5.24 % im Vergleich zu 2016 entspricht und einer fast identischen Zunahme von 5.27 % im Vergleich der letzten 12 Jahre.

Für das Wallis bedeuten die rund 3.9 Millionen Übernachtungen gegenüber 2016 eine schöne Zunahme um 6.95 %, aber dieses Resultat dreht sich zu einem Rückgang von 4.64 % im Vergleich mit dem Durchschnitt der letzten 12 Jahre.

Auf das gesamte Jahr bezogen lässt die Verteilung zwischen einheimischen und ausländischen Übernachtungen zwischen der Schweiz und dem Wallis umgekehrte Proportionen erscheinen. Auf nationalem Niveau liegt der Anteil der ausländischen Übernachtungen bei ungefähr 55 %, während es im Wallis 45 % sind. Der Anteil der einheimischen Übernachtungen liegt konsequenterweise bei 45 % für die gesamte Schweiz und bei 55 % für das Wallis.

Es muss noch hervorgehoben werden, dass auf das gesamte Jahr bezogen, im Vergleich mit 2016, das Wallis und die gesamte Schweiz sozusagen eine identische Wachstumsrate bei den einheimischen Übernachtungen (4.2 %) aufweisen. Der Kanton Wallis realisiert hingegen mit einer Zunahme von 10.31 % ein besseres Ergebnis bei den ausländischen Übernachtungen, die auf nationalem Niveau bei 6.14 % liegt.

Den kompletten Monatsrapport sowie den gesamten Verlauf finden Sie hier: /de/fakten-und-zahlen/sektoren/hotellerie/

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