Bericht der Hotelübernachtungen März 2018

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Beherbergung
  • Schweiz

Im März 2018 hat die Schweizer Hotellerie 3'308'664 Übernachtungen registriert, was 154'000 Übernachtungen mehr ausmacht als in derselben Vorjahresperiode. Bei einem relativen Vergleich mit dem vergangenen Jahr liegt die Zunahme bei 4.88 %. Bei einer Berücksichtigung der durchschnittlichen Übernachtungen während der März-Monate seit 2005 erreicht die Zunahme immer noch 2.93 %.

Entgegen dem Vormonat übertrifft der Anteil der ausländischen Kundschaft diesmal denjenigen der einheimischen Gäste. Die Aufteilung in Abhängigkeit der Herkunft der Gäste zeigt 46.73 % einheimische Kunden gegenüber 53.27 % ausländischen Gästen. Absolut gesehen erreicht die Summe der ausländischen Übernachtungen 1'762'648 Einheiten, zu denen 1'546'016 Übernachtungen der einheimischen Gäste hinzukommen. Ein weiteres Mal sorgen die ausländischen Besucher mit +6.78 % für eine stärkere Zunahme als die  einheimischen Gäste mit +2.80 %.

Die Resultate der Leistungen nach touristischen Regionen zeigen die exzellenten Ergebnisse des Wallis mit 9.95 % und von Luzern/Vierwaldstättersee mit 9.28 %, welche gefolgt werden von Graubünden 7.27 % und von der Region Zürichsee mit 6.22 %. Alle anderen Regionen registrierten eine unter dem nationalen Durchschnitt liegende Zunahme. Dabei beklagte die Ostschweiz eine Abnahme von -0.58 % und das Tessin eine Abnahme von -4.49 %. Hervorzuheben ist die Region Basel mit einem Rückgang von 8.69 %, die im Vormonat und im Monat März des Vorjahres noch in den vordersten Rängen zu finden war.

  • Wallis

Im Vergleich zum Vorjahr profitiert das Wallis von einer ausgezeichneten Zunahme von 9.28 %, was genau, wie im Vormonat, dem Doppelten des nationalen Durchschnitts entspricht. Graubünden (+7.27 %) und das Berner Oberland (+4.77 %), die Hauptkonkurrenten des Wallis, realisierten diesen Monat erneut weniger gute Ergebnisse als das Wallis.

Das Wallis unterscheidet sich vom Rest der Schweiz mit einem höheren Anteil der einheimischen Besucher (53.43 %) gegenüber den ausländischen Gästen (46.57). Trotzdem ist es – wie in der übrigen Schweiz – die ausländische Nachfrage mit ihren 222'086 Übernachtungen (+20,58 %), die für die Walliser Zunahme in einem noch grösseren Ausmass sorgte als diejenige auf nationalem Niveau.

Bei den Quellmärkten, die mindestens für 15'000 Übernachtungen im Monat März im Wallis gesorgt haben, ist die Zunahme von Deutschland (+37.04 %), von dem Vereinigten Königreich (+12.71 %), von Frankreich (+42.85 %) und von den USA (+22.60 %) hervorzuheben. Die Nachfrage von Belgien ging hingegen um 10 % zurück.

Den kompletten Monatsrapport sowie den gesamten Verlauf aller Walliser Destinationen finden Sie hier: /de/fakten-und-zahlen/sektoren/hotellerie/

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