Hotelübernachtungen April 2018 und Wintersaison 2017/2018

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Beherbergung
  • Schweiz

Mit 2'570'857 Übernachtungen im Verlauf des Monats April 2018 verzeichnete die Schweizer Hotellerie, im Vergleich zum vergangenen Jahr, eine leichte Zunahme von 0.94 %. Wie es sich in den vergangenen Monaten bereits gezeigt hatte, ist der Aufschwung noch wesentlich ausgeprägter (+8.45 %) bei einem Vergleich bei einem kalkulierten Durchschnitt seit dem Jahr 2005.

Die Zunahme im Monat April erfolgte aufgrund der ausländischen Besucher, die 1'436'667 Übernachtungen generiert haben, was einem Marktanteil von 55.88 % und einer Zunahme von 2.10 % entspricht. Die einheimische Nachfrage war hingegen leicht rückläufig (-0.50 %).

Die Analyse der Leistungen nach touristischen Regionen ergibt eine kontrastreiche Situation zwischen den urbanen Destinationen, die gute Resultate realisierten, und den alpinen Regionen mit leicht rückläufigen Ergebnissen. Die drei Regionen mit den besten Resultaten sind die Region Aargau (+13.56 %), die Region Zürich (+9.82 %) und die Region Basel (+9.23 %). Das Tessin hingegen (-20.66 %), das Berner Oberland (-5.44 %) und das Wallis (-2.05 %) beklagen rückläufige Ergebnisse.

Während der gesamten Wintersaison (vom 1.11.17 bis 30.04.18) hat die Schweizer Hotellerie 16'513'313 Übernachtungen registriert was – im Vergleich zur vorangehenden Wintersaison – einer Zunahme von 4.59 % entspricht. Man kann interessanterweise auch hier feststellen, dass die urbanen Regionen die Spitze des Klassements belegen: Region Basel (+7.61 %), Region Zürich (+6.85 %) und Luzern/Vierwaldstättersee (+6.13 %).

 

  • Wallis

Im Vergleich zum vergangenen Jahr gehen die Übernachtungen im Wallis um 2.05 % zurück und es befindet sich mit diesem Ergebnis zwischen seinen Hauptkonkurrenten, die auch schwächer abschnitten: Graubünden (-0.05 %) und Berner Oberland (-5.44 %). Im Gegensatz zum gesamtschweizerischen Durchschnitt ist die Leistung weniger gut (-4.22 %), wenn man den Durchschnitt der kalkulierten Ergebnisse seit 2005 in Betracht zieht.

Die Unterscheidung zwischen den einheimischen und den ausländischen Übernachtungen zeigt eine völlig unterschiedliche Situation wie bei der gesamtschweizerischen Betrachtung. Der Marktanteil der einheimischen Gäste beträgt hier 54.53 % und verzeichnet eine leichte Zunahme von 0.48 %. Die Situation ist bei der ausländischen Nachfrage, mit einem Rückgang um 4.93 %, genau umgekehrt.

Bei den Quellmärkten, die im Wallis während des Monats April mindestens 10'000 Übernachtungen registrierten, fallen die Resultate von Deutschland (-34.84 %), des Vereinigten Königreichs (-4.38 %), von Belgien (1.53 %) und von Frankreich (+17.79 %) besonders auf.

Während der gesamten Wintersaison (vom 1.11.17 bis 30.04.18) hat die Walliser Hotellerie 2'124'802 Übernachtungen registriert, was einer Zunahme von 5.58 % im Vergleich zur vorangehenden Saison entspricht. Diese guten Resultate werden bei einem Vergleich mit den kalkulierten Durchschnitten seit 2005 (-2.06 %) relativiert. Die Schweizer Kundschaft sorgte für 1'193'253 Übernachtungen, was einem Anteil von 56.16 % der Winternachfrage und einer Zunahme um 3.36 % entspricht. Bei einem geringeren Volumen um ungefähr 262'000 Einheiten ergibt sich bei den ausländischen Übernachtungen trotzdem eine stärkere Zunahme (+8.56 %).

Wir können auch noch nachfolgende zweistellige Zunahmen bei einigen Quellmärkten mit mindestens 20'000 Übernachtungen während der Wintersaison hervorheben: USA (+12.16 %), Niederlande (+11.03 %) und Russland (+10.99 %).

Den kompletten Monatsrapport sowie den gesamten Verlauf aller Walliser Destinationen finden Sie hier: /de/fakten-und-zahlen/sektoren/hotellerie/

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