Bericht der Hotelübernachtungen November 2018

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Beherbergung

  

  • Schweiz

Im Verlauf des Monats November 2018 hat die Schweizer Hotellerie 2'015'344 Übernachtungen registriert, was einer Zunahme von 2.13 % im Vergleich mit der Vorjahresperiode entspricht. Bei einer langfristigen Betrachtung der durchschnittlichen Übernachtungszahlen der Monate November seit 2005 ist eine Zunahme von 12.73 % zu beobachten.

Die Aufteilung in Bezug auf die Herkunft der Gäste zeigt ein leichtes Überwiegen der ausländischen Besucher (53.28 %) gegenüber den einheimischen Gästen (46.72 %). Diese Aufteilung ist fast identisch mit derjenigen des Vorjahres. In absoluten Zahlen konnten 1'073'700 Übernachtungen bei den ausländischen Besuchern gezählt werden. Das sind rund 132'000 Übernachtungen mehr als bei den einheimischen Gästen. Trotzdem sind es Letztere, die mit einer Zunahme von 2.86 % eine relativ stärkere Zunahme aufweisen als bei den ausländischen Besuchern (1.50 %).

Wenn man die Ergebnisse nach touristischen Regionen untersucht, lässt sich erkennen, dass der Kanton Graubünden der einzige Kanton ist, der ein Plus mit einer zweistelligen Zahl (11.19 %) aufweisen kann. Die übrigen Regionen mit einer Zunahme von mehr als 5 Punkten sind das Berner Oberland (7.48 %), die Region Fribourg (6.10 %), Genf (5.64 %) und Luzern/Vierwaldstättersee (5.25 %). Die Region Genfersee (-3.13 %), die Region Basel (-7.45 %) und vor allem das Tessin (-9.18 %) beklagen hingegen Rückgänge ihrer Hotelfrequenzen.

  • Wallis

Im Vergleich zum vergangenen Jahr verzeichnet das Wallis eine Zunahme von 2.75 %, was leicht über dem nationalen Durchschnitt liegt. Bei einem Total von 106'401 Übernachtungen entspricht dieses Ergebnis einem eher bescheidenen Volumen. Graubünden (11.19 %) und das Berner Oberland – die Hauptkonkurrenten des Wallis – realisierten bessere Ergebnisse. Diese Feststellung ergab sich schon im vergangenen Jahr bei dem Vergleich von 2017 gegenüber 2016. Das Wallis gehört jedoch, entgegen dem Vorjahresergebnis und mit einer Zunahme von 1.06 %, nicht zu den wenigen Regionen, die im langjährigen Durchschnitt von 2005/2017 ein negatives Ergebnis aufweisen.

Die Unterscheidung zwischen den Schweizer und den ausländischen Übernachtungen zeigt eine völlig unterschiedliche Situation gegenüber den gesamtschweizerischen Ergebnissen. Bei dem Gesamtvolumen, das mit 72'891 einheimischen Übernachtungen (68.51 %) gegenüber 33'510 ausländischen Übernachtungen (31.49 %) dennoch relativ bescheiden bleibt, haben die einheimischen Gäste den wesentlichen Anteil an der Hotelnachfrage im Wallis. Genau wie im Vorjahr kann man beobachten, dass die Zunahme – relativ gesehen – bei den ausländischen Gästen wesentlich stärker ist (10.08 %) als bei den Schweizer Übernachtungen (- 0.30 %).

Bei den Quellmärkten, die im Wallis im Monat November 2018 mehr als 3'000 Übernachtungen realisiert haben, kann die Zunahme von Deutschland (12.53 %), den USA (32.10 %), dem Vereinigten Königreich (4.28 %) und von Italien (39.44 %) sowie der Rückgang von Frankreich (- 13.21 %) hervorgehoben werden.

 

Den kompletten Monatsrapport sowie den gesamten Verlauf der Walliser Destinationen finden Sie hier: https://data.tourobs.ch/Dashboard_Hotel/DashboardHotellerie?canton=vs

 

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