Bericht Hotelübernachtungen Januar 2020

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Beherbergung
Schweiz

Im Gegensatz zum letzten Jahr, das von einem Abschwung geprägt war, ist das Ergebnis der Schweizer Hotellerie für den ersten Monat des Jahres 2020 gut. Die 3'016’116 Übernachtungen im Januar bedeuten im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 6.34 %. Diese Zunahme wird auch bestätigt (+ 7.95 %), wenn die Analyse den Durchschnitt der Übernachtungen seit 2005 berücksichtigt.

Wie im letzten Jahr zeigt die Aufteilung nach Herkunft der Gäste eine ausgewogene Situation zwischen einheimischen (50.26 %) und ausländischen (49.74 %) Touristen. Der einheimische Markt wuchs mit einer Zunahme von 7 %, etwas mehr als bei den ausländischen Gästen (5.67 %).

Eine Analyse der Leistung nach Tourismusregionen zeigt, dass mit Ausnahme der Regionen Jura & Drei-Seen (- 6.96 %) und Freiburg (- 12.14 %) alle anderen Regionen eine Steigerung gegenüber 2019 aufweisen. Die besten Ergebnisse erzielten die Region Basel (+ 15.01 %), die Kantone Luzern/Vierwaldstättersee (+ 12.25 %) und das Berner Oberland (+ 8.33 %).

 

Wallis

Im Vergleich zum vergangenen Jahr weist das Wallis eine Steigerung von 7.24 % auf, die fast ein Prozentpunkt über dem nationalen Durchschnitt liegt. Das Ergebnis des Wallis liegt zwischen den Leistungen seiner beiden Hauptkonkurrenten, nämlich des Berner Oberlandes (+ 8.33 %) und Graubündens (+ 6.88 %).

Wie im Vorjahr zeigt die Unterscheidung zwischen schweizerischen und ausländischen Übernachtungen, im Vergleich mit der gesamten Schweiz, eine wesentlich kontrastreichere Situation. Mit 252'445 Übernachtungen einheimischer Gäste (56.15 %) und 197'180 Übernachtungen aus dem Ausland (43.85 %) machten die einheimischen Übernachtungen einen grösseren Anteil der Hotelnachfrage im Wallis aus. Das relative Wachstum dieser beiden Kundensegmente ist jedoch mit rund 7 % fast identisch.

Unter den Quellmärkten, die im Januar 2019 mindestens 10'000 Übernachtungen im Wallis registrierten, sind die Zuwächse in den Niederlanden (+ 10.06 %), Russland (+ 7.18 %) und Deutschland (+ 4.83 %) am deutlichsten. Umgekehrt verzeichneten Belgien (- 8.68 %) und das Vereinigte Königreich (- 3.06 %) einen Rückgang der Besucherzahlen.

Den kompletten Rapport sowie den gesamten Verlauf der Walliser Destinationen finden Sie hier: https://data.tourobs.ch/Dashboard_Hotel/DashboardHotellerie?canton=vs

 

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