Bericht Hotelübernachtungen Februar 2020

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Beherbergung
  • Schweiz

Im Februar 2020 verzeichnete die Schweizer Hotellerie 3'312’404 Übernachtungen, was einer Steigerung von 6.39 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im Vorjahresvergleich zeigt sich der Trend umgekehrt. Im Februar 2019 ging die Zahl der Hotelgäste im Vergleich zum Februar 2018 um 2.65 % zurück. Für dieses Jahr kann man einen Aufwärtstrend (+ 5.88 %) unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Anzahl der Übernachtungen in den Monaten Februar seit 2005 beobachten.

Die Aufteilung in Abhängigkeit der Herkunft der Gäste (Schweizer und Ausländer) bleibt wie im vergangenen Jahr relativ ausgeglichen. Tatsächlich machen die von den einheimischen Kunden generierten Übernachtungen 51.87 % der Gesamtzahl gegenüber 48.13 % bei den ausländischen Gästen aus. Mit einem Anstieg von 7.41 % ist es der einheimische Tourismus, der sich stärker entwickelt hat (+ 5.32 % bei ausländischen Besuchern). Unter den Quellmärkten, die im Februar 2020 mindestens 60’000 Übernachtungen verzeichneten, sind folgende Zunahmen zu verzeichnen: Belgien (+ 53.21 %), Deutschland (+ 18.81 %), die Niederlande (+ 15.57 %), Frankreich (+ 13.27 %) und die USA (+ 11.71 %). Im Gegensatz dazu waren Italien (- 4.76 %) und das Vereinigte Königreich (- 0.37 %) rückläufig.

Eine Analyse der Leistung nach Tourismusregionen zeigt auf, dass mit Ausnahme von Luzern (- 4.48 %) und Freiburg (- 0.96 %) alle anderen Regionen eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorjahr aufweisen.

  • Wallis

Der Kanton Wallis kann seit mehreren Jahren gute, ja sogar sehr gute Ergebnisse in den Monaten Februar vorweisen. Das Jahr 2020 bestätigt diesen Trend mit 565’732 Übernachtungen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 10.39 % entspricht. Langfristig betrachtet (seit 2005) zeigt sich ein Anstieg von 4.75 %. Auch die Hauptkonkurrenten des Wallis, Graubünden (+ 11.08 %) und das Berner Oberland (+ 3.07%), übertreffen ihre Ergebnisse des Vorjahres.

Die Unterscheidung nach schweizerischen und ausländischen Übernachtungen lässt eine weniger ausgewogene Situation erkennen als die oben beschriebene Situation für die Schweiz insgesamt. Mit 317'078 Übernachtungen einheimischer Gäste (56.05 %) und 248'654 Übernachtungen aus dem Ausland (43.95 %) machten die einheimischen Übernachtungen den grössten Teil der Hotelnachfrage im Wallis aus. Relativ gesehen sind jedoch die Übernachtungen ausländischer Gäste (+ 11.55 %) schneller gewachsen als die Übernachtungen der Gäste aus dem Inland (+ 9.50 %).

Bei den Quellmärkten, die im Februar 2018 im Wallis mindestens 18'000 Übernachtungen verzeichneten, kann ein Anstieg bei Belgien (+ 42.84 %), den USA (+ 30.46 %), Deutschland (+ 25.44 %), Frankreich (+ 20.34 %) und den Niederlanden (+ 18.77 %) sowie im zweiten Jahr in Folge ein Rückgang bei Grossbritannien (- 4.03 %) festgestellt werden.

 

 

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