Kurzer Überblick auf die Kommunikationsstrategien der DMO’s in Bezug auf die Covid-19 Krise

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Marketing und Vertrieb

Die Krise hat den Tourismus grösstenteils lahmgelegt, doch wie bleiben Destinationsmanagement Organisationen (DMO’s) in Kontakt mit potenziellen oder nicht angereisten Gästen? Die folgenden Abschnitte geben einen kurzen Einblick in die verschiedenen Kommunikationsstrategien der Destinationen und den Einfluss der Pandemie.

Einige gute Beispiele kommen von nationalen DMO’s, die sowohl klar und ausführlich über die geltenden Massnahmen zur Einschränkung der Virenausbreitung informieren und gleichzeitig den Internetbesuchern virtuelle Touren in der Destination anbieten. Folgende Tourismusgesellschaften haben spezielle Inhalte (Videos, andere Multimediaträger) zur aktuellen Lage aufgeschaltet: Visit Portugal (https://www.visitportugal.com/en), Visit Greece (http://www.visitgreece.gr/ ), Visit Scotland (https://www.visitscotland.com/ ), Visit Australia (https://www.australia.com/en-us ) und Britisch-Kolumbien (https://www.hellobc.com/ ).

Generell geht es den DMO’s darum, die Reiselust der Internetbesucher aufrecht zu erhalten, damit diese zu einem späteren Zeitpunkt die Destination doch noch vor Ort besuchen kommen. Gleichzeitig übernehmen Sie auch die Aufgabe des Informationsübermittlers zur aktuellen Situation und der geltenden Regeln vor Ort. In diesem Sinne «vertröstet» auch Schweiz Tourismus (https://www.myswitzerland.com/de-ch/) die Reiselustigen mit einem Video und dem Slogan «Dream now, travel later». Die virtuelle Präsenz beschränkt sich natürlich nicht nur auf die Homepage; auch auf den sozialen Netzen werden Videos aufgeschaltet (https://www.facebook.com/MySwitzerlandAUS/videos/1350396175146107/ )und der Austausch mit potentiellen Gästen aufrecht erhalten. Es kann trotz guter Beispiele für eine erhöhte virtuelle Präsenz aber nicht von einer Allgemeinheit gesprochen werden – viele enthalten die üblichen Informationen, welche bereits vor Ausbruch der Krise auf der Internetseite abrufbar waren.

Zum Vergleich, die alpinen DMO’s verfolgen ähnliche Kommunikationsstrategien wie die nationalen Organisationen - Man findet Informationen zur aktuellen sanitären Krise und Seiten für virtuelle Besuche der Destination. Einige Beispiele dazu sind die Seiten von Savoie/Mont-Blanc(https://www.savoie-mont-blanc.com/ ), dem Tyrol (https://www.tirol.at/)  und dem Wallis (https://www.valais.ch/de/home).

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